04.12.2018 - 1. Damen

HCI-Damen schlagen Münster


„Nerven im Griff“

Die Landesliga-Handballerinnen des HC Ibbenbüren haben am Samstag bei Sparta Münster mit 20:16 einen wichtigen Auswärtssieg gelandet. Durch die zwei Punkte beim Tabellenletzten bekommt die Mannschaft um Trainer Till Huber wieder Anschluss an das untere Mittelfeld.

Obwohl sein Team letztlich verdient gewonnen habe, sei die Nervosität von Beginn an spürbar gewesen, sagt Huber: „Wir haben den Druck gespürt, aber die Mannschaft hat ihm letztlich standgehalten. Wir wussten alle, welche Bedeutung dieses Spiel hat.“ Als Zehnter mit nur zwei Punkten Vorsprung ist der HCI nach Münster gefahren, jetzt ist es weiter Rang 10 mit vier Punkten Vorsprung auf Sparta.

Nach einem Zwei-Tore-Rückstand fand der HCI besser in die Partie, drehte das Spiel und gab die Führung in der gesamten Partie nicht mehr her. „Die Abwehr und Sara Windoffer im Tor haben einige Bälle rausgeholt, das war der Schlüssel zum Sieg“, freute sich Huber über die starke Leistung der Defensive.

Zur Halbzeit führten die HCI-Damen mit 12:8. Mitte des zweiten Durchgangs kam Sparta Münster allerdings wieder auf zwei Tore heran. „Wir haben ein junges Team, da kamen wieder Nervosität und Fehler in unser Spiel. Wir sind ruhig geblieben und haben letztlich unsere Nerven im Griff gehabt“, so Huber. So habe seine Mannschaft in der Abwehr dem Gegner meist schlechte Wurfmöglichkeiten gegeben, hätte vorne aber mehr Treffer machen können. „Im Angriff müssen wir weiter an uns arbeiten, aber der Sieg war erstmal wichtig für die Moral und das Selbstvertrauen.“

Tore: Lena Brügge (7/6), Wermeier (5), Witt (3), Werner (2), Bredefeld, Merker und Strootmann (je 1).

Quelle: IVZ vom Dienstag, 04.12.2018