06.03.2018 - 1. Damen

„Dann geht der Kopf runter“


HCI-Damen verlieren in Greven

Die Handballerinnen des HC Ibbenbüren haben in der Landesliga beim SC Greven mit 15:29 eine empfindliche Auswärtsniederlage kassiert. Mit einem kleinen Kader verlor das Team von Trainer Stephan Krems am Samstagabend deutlich und belegt nun den vorletzten Platz. „Am Anfang haben wir noch gut mitgehalten, aber besonders die zweite Halbzeit hat mich enttäuscht“, fand der HCI-Coach klare Worte.

Im Gegensatz zu anderen Niederlagen „fehlte das letzte Aufbäumen, das war sonst immer da“, so Krems. Nach dem Spiel habe er mit dem Team das Spiel abgehakt und blicke jetzt auf die kommenden zwei Heimspiele: „Gerade mit Blick auf die Tabelle sollten wir diese möglichst gewinnen.“ Zwei Punkte fehlen weiterhin auf einen Nichtabstiegsplatz.

Dabei kam der HCI in Greven gut in die Partie. In den ersten 20 Minuten verkürzten die Gäste von 3:7 auf 6:7. „Dann war allerdings ein Bruch im Spiel, nachdem wir gute Chancen liegenlassen haben. Wir waren nicht konzentriert, der Frust kommt und dann geht der Kopf runter, wenn du unten stehst“, analysierte Stephan Krems.

Der 7:13-Rückstand zur Pause war eine Vorentscheidung. Auch mangels personeller Alternativen war der Rückstand nicht mehr aufzuholen. „Das ist dann natürlich schwierig mit einem kleinen Kader, aber die Mannschaft kann es sich ankreiden lassen, dass sie in der zweiten Hälfte nicht genügend gekämpft hat“, meint der HCI-Trainer, richtete den Blick aber nach vorne: „Abhaken und weitermachen.“

Tore: Börgel (4), Lena Brügge (3/1), Manemann (2), Bergermann (1/1), Bredefeld, Meyer, Merker, Strootmann, Werner (je 1).

Quelle: IVZ vom Dienstag, 06.03.2018