13.06.2017

Busfahrer macht beim 32. Handballturnier um den Aasee-Cup Druck


Rund anderthalb Stunden Zeitverzug hatte das Jugend-Handballturnier des HC Ibbenbüren um den Aasee-Cup am Sonntag. Was passieren kann, wenn ein eng gestrickter Zeitplan durch viele spannende und enge Spiele und daraus resultierende Verlängerungen aus den Fugen gerät. Und was der guten Stimmung in der Halle Ost, in der die Endspiele ausgetragen wurden, auch keinen Abbruch tat. Dennoch drückten die Organisatoren um Turnierleiter Christian Menger am Ende mächtig aufs Gaspedal, um die Siegerehrung noch bis 18 Uhr über die Bühne zu bekommen. Der Grund: Der Busfahrer des MTV Köln hatte angekündigt, um spätestens 18 Uhr abzufahren, denn er habe am nächsten Morgen wieder Dienst und müsse seine Ruhezeiten einhalten. Der HCI hielt den Termin, die Kölner waren rechtzeitig im Bus. Und auch alles andere während des Turniers lief laut Turnierleitung reibungslos und zur allgemeinen Zufriedenheit. Besonders stolz waren die HCIler darauf, dass unter den 36 teilnehmenden Vereinen sechs aus den Niederlanden angereist waren, so viele wie nie zuvor. „Und alle wollen wiederkommen“, freute sich Christian Menger nach dem seines Wissens größten Hallenhandball-Turnier Europas, das der HCI bereits zum 32. Mal ausrichtete.